Rodion Shchedrin - Bücher und CDs

Bücher:

 
 

Neu auf dem Buchmarkt:

Rodion Shchedrin
„Was man schreibt, ist unantastbar“
Autobiografische Notizen

Schott Music, Mainz 2009
384 Seiten, 153 s/w Abbildungen, Broschur, 12 x 19 cm
ISBN 978-3-254-08414-9

Das Buch kann bestellt werden unter:
http://www.schott-musik.de/shop/2/show,260123.html (Bestell-Nr.: SEM 8414)

Mit der Autobiografie „Was man schreibt, ist unantastbar. Autobiografische Notizen“, (russische Originalfassung 2008 in Moskau erschienen) fügt Rodion Shchedrin seinem bisherigen Gesamtwerk einen weiteren zentralen Mosaikstein hinzu. Shchedrin blickt darin auf sein bewegtes Leben zurück und gewährt spannende Einblicke hinter die Kulissen der internationalen Musikwelt. Dabei entfaltet er seine ganz persönliche Sicht auf die politische Situation und das einstige Leben in der Sowjetunion sowie auf die Auswirkungen politisch-ideologischer Repression auf die künstlerische Praxis. In den gelegentlich kurzen Anekdoten und scherzhaften Andeutungen aber auch durch die an manchen Stellen bitter wirkende Ironie, offenbart sich eine ganz sympathische Seite Shchedrins, als eines Mannes, der trotz mancher widriger Erfahrungen, sein heiteres Naturell und seine positive Lebenseinstellung bewahrt hat.


  Neuerscheinung!

Rodion Shchedrin
Rodion Shchedrin -
Autobiographische Notizen

Das erste autobiographische Buch von Rodion Shchedrin. Russische Originalausgabe. Moskau: AST, AST Moskau, Nowosti, 2008
288 Seiten, 153 s/w-Abbildungen, Hardcover
ISBN 978-5-17-050466-4; 978-5-9713-9494-5

"Im Laufe mehrerer Jahre habe ich mir immer wieder Notizen und Textskizzen zum Buch gemacht. Daraus kam ich auf den Titel "Autobiographische Notizen". In diesen Entwürfen spreche ich über vieles recht unverhohlen. Vielleicht gibt es auch Personen, denen meine offenen Aussagen nicht recht passen werden, jedoch versuchte ich die Vergangenheit weniger emotional, als vielmehr dokumentierend darzustellen. Die Kapiteln des Buches sind in ihrer Art die wichtigsten Stationen meines bereits recht langen Lebens: meine Lehrer, meine Kindheit, der Krieg, meine Vorfahren … Auch über die Musiker, mit denen ich gearbeitet habe und befreundet war, die Interpreten meiner Werke, deren hohe Kunst des Spielens wesentlich zur Bestätigung des Werts meiner Musik beigetragen hat". Rodion Shchedrin


  Rodion Shchedrin
Ein Komponist der russischen Moderne

Schott Music, Mainz 2008
Deutsche Übersetzung der russischen Originalausgabe «Родион Константинович Щедрин – жизнь и творчество» (?usic Production International, Tscheljabinsk 2006)
168 Seiten, Hardcover, 70 Abbildungen sowie zahlreiche Notenbeispiele
27,8 x 22,2 x 1,2 cm
ISBN: 978-3-7957-0127-7

Dieses Buch kann man bestellen unter: http://www.schott-musik.de/shop/2/show,229946.html (Bestell-Nr.: ED 20224)

„Musik ist letztendlich die geistige Lebenserfahrung, die ein Komponist in sich gesammelt hat, ein Schuss Emotion, den er in seinem Werk kondensiert. Genau dieser Schuss ermöglicht dem Zuhörer, das musikalische Werk mitzuerleben und einen ästhetischen Genuss durch die Kunst zu bekommen.“

Rodion Shchedrin

Seit Jahren gehört Rodion Shchedrin zu den bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten. Sein umfangreiches Werk, das Opern und Ballette ebenso umfasst wie Sinfonien, Konzerte, Chor-, Klavier- und Kammermusik, fasziniert Musiker und Hörer auf der ganzen Welt. Renommierte Dirigenten, Instrumentalisten, Sänger und Tänzer haben sich seiner Kompositionen angenommen, vielerorts sind sie in das Repertoire von Orchestern und Opernhäusern eingegangen.

Der vorliegende Band bietet eine Einführung in das Leben und Schaffen Rodion Shchedrins. Selbstauskünfte, Aussagen von Kollegen, Freunden und Weggefährten sowie zahlreiche Bilddokumente und Notenbeispiele aus seinen Werken fügen sich zu einem lebendigen Bild zusammen - das Porträt einer facettenreichen Persönlichkeit mit bewegter Biografie und eines maßgeblichen Künstlers der russischen Moderne.


 

Neuerscheinung auf dem Buchmarkt

Jekaterina Wlasowa (Hrsg.)
Rodion Shchedrin. Materialien zur künstlerischen Biografie: Sammelband mit Rezensionen, Forschungsberichten und Dokumentationen.

Russische Originalausgabe, Verlag Kompozitor Moskau 2007, 488 Seiten
ISBN 5-85-285-286-4

Das vor kurzem erschienene Buch ist eine vortreffliche Sammlung von Materialien, Beiträgen und Schriften zum künstlerischen Schaffen eines der großartigen Komponisten der Gegenwart - Rodion Shchedrin. Untergliedert nach ausgewählten Werken und teils mit Kommentaren der Herausgeberin versehen, enthält das Buch zum einen Interviews, Artikel aus Fachpublikationen und Programmheften sowie Vorträge und Briefe verfasst bzw. gehalten von Shchedrin und von namhaften zeitgenössischen Künstlern. Gerade die Aussagen und Feststellungen Letzterer - etwa Musiker, Dirigenten und Dichter - geben ein anschauliches Bild von den künstlerischen Vorzügen und der besonderen Wirkung, die der Musik Shchedrins eigentümlich ist.

Ein unschätzbarer Wert des Buches liegt darin, dass es zum ersten Mal Briefe Dmitri Schostakowitschs an Shchedrin der Öffentlichkeit zugänglich macht. Die Briefe offenbaren die große Verbundenheit Schostakowitschs mit den kompositorischen Leistungen Shchedrins und ermöglichen den Lesern einen guten Einblick in deren von gegenseitiger Anerkennung getragene enge Freundschaft. Die ästhetischen Positionen, die Schostakowitsch in seinen Briefen darlegt, stoßen den Lesern die Tür zu einem besseren Verständnis der Werke Shchedrins auf.

Ein eigener Abschnitt ist im Buch den literarischen Arbeiten Shchedrins gewidmet. Es handelt sich dabei um die von ihm verfassten Libretti zu seinen Opern „Die toten Seelen“, „Lolita“, „Der verzauberte Pilger“ und „Die Bojarin Morosowa“. Gewandt und originell, mit einem feinen Gespür für die Eigenheiten der literarischen Vorlage, bewegt sich Shchedrin in dieser für ihn nicht gerade alltäglichen Kunstform. Die Betätigung auf diesem Gebiet erklärt sich aus seiner grundsätzlichen Einstellung, dass zu der bestmöglichen musikalischen Verwirklichung der Idee einer Oper auch das Abfassen des Texts durch den Komponisten gehört. Der große Erfolg seiner Opern, die auch auf der Qualität der Libretti beruhen, scheinen ihm Recht zu geben.

Der Schlussabschnitt, überschrieben mit „Diskurse über die Werke von R. K. Shchedrin“, ist musikwissenschaftlichen Beiträgen vorbehalten, die auf einem Fachsymposium am Moskauer Konservatorium im Dezember 2002, anlässlich des 70. Geburtstags des Komponisten, gehalten wurden.

Für alle, die sich für Musik Shchedrins näher interessieren, dürfte die Lektüre des Buches unverzichtbar sein. Darüber hinaus kann das Buch auch für jene, die einen Zugang zu der russischen Kultur der Gegenwart suchen, uneingeschränkt empfohlen werden.

 

Jekaterina Wlasowa (Hrsg.)
Rodion Konstantinovich Shchedrin
Das Leben und Schaffen

Bildband mit Klavierbearbeitungen, Kommentaren und Illustrationen (Buchreihe: Bekanntschaft mit Russlands Komponisten)
Verlag: Music Production International (MPI), Tscheljabinsk 2006
140 Seiten, Hardcover, 62?94 (1/8)
ISBN: 5–9628–0141–5
Dieses Buch kann man bestellen unter: http://www.bookmusic.ru/ProductDetail.aspx?ID=207



 

Valentina Cholopova
Der Weg im Zentrum
Annäherungen an den Komponisten Rodion Shchedrin

Deutsche Übersetzung der russischen Originalausgabe „Валентина Холопова. Путь по центру. Композитор Родион Щедрин“ (Verlag: Kompositor, Moskau 2000)
201 Seiten, Broschur, s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-7957-0466-7

Dieses Buch kann man bestellen unter:
http://www.schott-musik.de/shop/2/show,132441.html (Bestell-Nr.: ED 9516)

In ihrem Porträt zeichnet die Moskauer Musikwissenschaftlerin den Weg Rodion Shchedrins vom Chorschüler zum international renommierten Komponisten nach. Der Hauptakzent liegt auf der Analyse seiner Werke der 1980er und 1990er Jahre, ebenso wird Shchedrins Engagement als Pianist, als Vorsitzender des Russischen Komponistenverbandes, als Politiker und Mensch betrachtet. Es entsteht das Bild eines vielseitigen, experimentierfreudigen, immer jedoch an den Bedürfnissen der Hörer orientierten Komponisten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.


 

Valentina Cholopova
Der Weg im Zentrum
Komponist Rodion Shchedrin

Russische Originalausgabe
Verlag: Kompositor, Moskau 2000
310 Seiten, Broschur, 60?90 (1/16)
ISBN: 5-85286-223-6
Das Buch kann man bestellen unter:
http://www.ruslania.com/context-161/entity-6/ language-2/details-153777/cct-3.html


CDs:

Neu bei WERGO!

Rodion Shchedrin
Der versiegelte Engel


Russische Liturgie

Chormusik nach Nikolai Leskow für gemischten Chor, Soli, zwei Knabenstimmen und Flöte

CD

Live-Mitschnitt des Konzerts am 17. Juli 2009 beim Komponistenporträt des Rheingau Musik Festivals in der Basilika des Klosters Eberbach

Solisten: Inese Romancane, Zane Zilberte, Jurgis Liepnieks, Patriks Stepe, Matiss Circenis, Dita Krenberga
Staatschor der Republik Lettland unter der Leitung von Maris Sirmais

Zum Erwerb der CD (Bestell-Nr.: WER 67322):
http://www.wergo.de/shop/de_DE/3/show,267885.html

Die Liturgie „Der versiegelte Engel“ komponierte Shchedrin nach eigenem Bekunden auf „Ruf seines Herzens“, beinah so „als hätte ihm jemand dabei die Hand geführt“. Für dieses Werk – im Jahr 1988 geschrieben und uraufgeführt – überreichte ihm 1992 der damalige russische Präsident Boris Jelzin den Russischen Staatspreis. Heute zählt das Werk zu einem der bedeutendsten Chorwerke des 20. Jahrhunderts und der russischen geistlichen Musik überhaupt.

Die vorliegende Aufnahme von WERGO ist ein Live-Mitschnitt des Konzerts vom 17. Juli 2009 anlässlich des Komponistenporträts von Shchedrin beim Rheingau Musik Festivals. Der lettische Staatschor „Latvija“ unter der Leitung von Maris Sirmais, der an diesem Abend den „Versiegelten Engel“ in der alten Basilika des Klosters Eberbach aufführte, hinterließ durch das hohe technische Niveau der Interpretation des Werkes einen nachhaltigen Eindruck beim Publikum und belegte damit erneut seinen hervorragenden Ruf.

„Der Lettische Staatschor ist eines der wunderbarsten Chöre, die ich je zu hören bekommen habe … Mit Maris Sirmais verfügt der Chor über einen außergewöhnlichen Chorleiter. Mit der Ausdrucksstärke seines Dirigats zieht er sowohl die Singenden als auch das Publikum in seinen Bann. Die Akustik des alten, legendären Klosters Eberbach verwandelt sich in seinen erfahrenen Händen in einen treuen Verbündeten und Zaubergehilfen. Ich bin davon überzeugt, Sie werden nach dem Hören dieser CD meine Begeisterung teilen.“ (Rodion Shchedrin)



Neuerscheinung!

Doppel-CD mit Werken von Rodion Shchedrin


Oper „Der verzauberte Pilger“

Vier Fragmente aus dem Ballett „Das bucklige Pferdchen“

Konzert für Orchester No 1 „Freche Orchesterscherze“

Solisten, Chor und Orchester des Mariinski Theaters
unter der Leitung von Waleri Gergiew
Aufgenommen im Konzertsaal des Mariinski Theaters (St. Petersburg) im Juli 2008
Format: Doppel-CD, Hybrid SACD
Label: Mariinsky
Spieldauer: 111:11
Sprachen: Russisch, Englisch, Deutsch, Französisch
Libretto: Russisch und Englisch

Im März 2010 hat das Mariinski Theater unter seinem eigenen Label „Mariinsky“ eine CD mit Werken von Rodion Shchedrin herausgebracht. Diese unter der Leitung von Waleri Gergiew und der Mitwirkung von Solisten, Chor und Orchester des Mariinski Theaters entstandene Aufnahme sorgte bereits kurz nach ihrem Erscheinen für Aufsehen in musikalischen Fachkreisen. Die auf der CD zu hörende Aufnahme der Oper „Der verzauberte Pilger“ kürte die britische Musikzeitschrift „BBC Music Magazine“ zur besten Operneinspielung des Monats.

Zum Erwerb der CD:
http://www.amazon.de/Shchedrin-Enchanted-Fragmente-Pferdchen-Limmericks/dp/B0038ZGLR0


Edition Rodion Shchedrin

präsentiert:

Mit dem ECHO Klassik 2008 in der Kategorie „Operneinspielung des Jahres (20./21. Jahrhundert)" ausgezeichnet!

Rodion Shchedrin
Boyarina Morozova
Russische Choroper in zwei Teilen für vier Soli, gemischten Chor, Trompete, Pauken und Schlagzeug


Libretto von Rodion Shchedrin

Solisten: Larisa Kostjuk, Weronika Dschiojewa, Andrew Goodwin, Mikhail Dawydow, Kirill Soldatow, Wiktor Grischin, Michail Dunajew, Andrei Orlow

Kammerchor des Moskauer Konservatoriums unter der Leitung von Boris Tewlin

Live-Mitschnitt der Uraufführung am 30. Oktober 2006 im Großen Saal des Moskauer Konservatoriums

Spieldauer: 59:11

(CD + 88-seitiges Textheft im Schuber)

Zu weiteren Informationen und dem Erwerb der CD (Bestellnummer: WER 67002):
http://www.wergo.de/shop/de_DE/
3/show,233047.html

Anlässlich des 75. Geburtstags des Komponisten am 16. Dezember 2007 setzte WERGO die Edition Rodion Shchedrin mit einer Weltersteinspielung fort. Die Choroper „Boyarina Morozova“ ist ein Werk mit historischem Hintergrund. Gegenstand ist die Kirchenspaltung in der orthodoxen Kirche Russlands, die im 17. Jahrhundert ihren Anfang nahm. Shchedrin ruft Ereignisse aus der Geschichte wieder in Erinnerung, die auch heute noch in Russland auf deutliche Empfindlichkeiten und Vorbehalte stoßen.

„Die Vertonung dieser schrecklichen Seite in der Geschichte der Kirchenspaltung und der Entstehung des Altgläubigentums in Russland und der bitteren Schicksale der handelnden Personen war mein lang gehegter Traum. Mehrmals hatte ich damit begonnen und es jedes Mal wieder sein lassen, weil ich, wie mir schien, dieses ergreifende Thema nicht richtig anpacken konnte. Erst als klar wurde, dass die musikalische Form eine 'russische Choroper' sein sollte, ging es mit der Arbeit voran. Als literarische Grundlage nutze ich Texte aus zwei großartigen Büchern ‚Das Leben des Protopopen Awwakum, von ihm selbst niedergeschrieben‘ und ‚Das Leben der Bojarin Morosowa, der Fürstin Urussowa und Marija Danilowa‘. Den vier Solisten (Bojarin Morosowa, ihre Schwester Fürstin Urussowa, Protopope Awwakum und Zar Alexej Michailowitsch) habe ich drei Instrumentalsolisten hinzugefügt: Trompete, Pauken und ein Schlagwerker für andere Schlaginstrumente. Der Chor übernimmt nicht nur die übliche Partie eines Chors, sondern auch die des Orchesters, das mal den Part des Erzählers, mal den des demütigen Begleiters übernimmt.“ (Rodion Shchedrin)


SHCHEDRIN spielt SHCHEDRIN

Rodion Shchedrin
Polyphonic Notebook for Piano / 24 Preludes and Fugues for Piano

2 CDs

Inhalt:

Polyphonisches Spielheft: 25 Präludien für Klavier, op. 50

24 Präludien und Fugen für Klavier (Erstes Buch „#-Tonarten“, op. 29; Zweites Buch „b-Tonarten“, op. 45)

Aufgenommen in Moskau: 1973 (Polyphonisches Spielheft), 1966 (24 Präludien und Fugen für Klavier, Erstes Buch), 1971 (24 Präludien und Fugen für Klavier, Zweites Buch)

Spieldauer: 78:18 (CD 1); 76:24 (CD 2)

Zur Bestellung (Bestell-Nr.: WER 66892):
http://www.wergo.de/shop/de_DE/3/show,223735.html


Rodion Shchedrin
Piano Sonata / Notebook for the Youth / Piano Pieces

Inhalt:

Sonate für Klavier, op. 25

Heft für die Jugend: 15 Stücke für Klavier, op. 59

Klavierstücke, op. 20: Drei Stücke aus dem Ballett „Das bucklige Pferdchen“, Humoreske, Im Stile von Albeniz, Zwei polyphone Stücke

Aufgenommen in Moskau: 1964 (Sonate für Klavier; Klavierstücke, op. 20), 1983 (Heft für die Jugend)

Spieldauer: 60:37

Zur Bestellung (Bestell-Nr.: WER 66912):
http://www.wergo.de/shop/de_DE/3/show,230030.html

„Es gehört zu den schönen Traditionen der russischen Musikkultur, eigene Werke dem Publikum selbst vorzutragen. Skrjabin, Rachmaninow, Prokofjew, Schostakowitsch haben das auch gemacht … Dass ich meine Werke selbst spielen konnte und das Publikum sogar die Eintrittskarten für meine Konzerte kaufte, hat mir am Anfang meines künstlerischen Werdegangs sehr geholfen. Ich ‚erklärte‘ meine neuen Arbeiten nicht nur, sondern ich ‚legalisierte‘ sie auch gleichsam … Ich bin sehr froh, dass bei WERGO die Aufzeichnungen meiner Musik aus früheren Jahre erscheinen. Die Firma ‚Melodija‘, die sie seinerzeit aufgenommen hatte, machte in jenen Jahren hervorragende Aufnahmen klassischer und zeitgenössischer Musik. In der Zeit nach Perestroika hörte sie jedoch praktisch auf zu existieren. Erst heute erlebt ‚Melodija‘ ihre Wiedergeburt, auch wenn ihr Schwerpunkt nunmehr in der Unterhaltungsbranche liegt … Ich hoffe, dass diese Aufnahmen bei den Musikliebhabern auf Interesse stoßen werden. Heute sind sie schon beinahe Teil der Geschichte. Daher mag es sehr interessant sein, sie in zeitlichem Abstand zu den einst schwierigen und unruhigen Jahren zu hören.“ (Rodion Shchedrin)